Rätsel um dramatischen US-Börsencrash gelöst

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Die New Yorker Börse - löste ein ungewöhnlich schnell abgewickeltes Geschäft den Crash aus?

New York - Das Rätsel um den mysteriösen Kurssturz an der New Yorker Börse vor fünf Monaten ist gelöst. Schuld an dem Absturz des Dow Jones war wohl eine alltägliche Aktion eines einzelnen Händlers.

Nach Angaben der US-Regulierungsbehörden löste ein einzelner Händler mit einem ganz alltäglichen Geschäft den dramatischen Einbruch des weltweit bekanntesten Börsenindex' aus: Der Dow Jones sei am 6. Mai um satte 10 Prozent gefallen, weil ein Investmentfonds eine Transaktion von Terminkontrakten ungewöhnlich schnell abgewickelt habe, berichteten US-Medien am Samstag.

Auf 104 Seiten schildern die Börsenaufsichten SEC und CTFC, wie ein eigentlich ganz gewöhnliches Geschäft eine unheilvolle Kettenreaktion in Gang setzte - und damit den nach Punkten größten Kurssturz seit 1987 verursachte: Ausgangspunkt für den sogenannten "Flash Crash" war demnach der Verkauf von 75 000 sogenannter E-Mini-Wertpapiere - eigentlich ein reguläres Absicherungsgeschäft. Doch angesichts des mit 4,1 Milliarden Dollar (rund 3 Mrd Euro) recht großen Volumens und der rasanten Abwicklung des Geschäfts durch ein Computerprogramm sei ein Dominoeffekt ausgelöst worden.

dpa

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