Poker um Schicksal von Neckermann.de

+
Wo geht die Reise hin? Das Schicksal des Versandhändlers neckermann.de ist offen, viele Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Frankfurt/Main - Das Schicksal des angeschlagenen Versandhändlers Neckermann.de mit seinen 2400 Arbeitsplätzen steht auf Messers Schneide.

“Das Unternehmen ist jetzt am Zug, ich wage nicht vorauszusehen, was das Unternehmen machen wird“, sagte Betriebsrat Thomas Schmidt am Donnerstag.

Neckermann.de hatte am Mittwoch mitgeteilt, die Verhandlungen über den geplanten Abbau von 1380 Stellen in den Einigungsstellen seien gescheitert. Wie es weitergehen soll, ließ das Unternehmen auch am Donnerstag zunächst offen.

Von Apple bis Zewa: Das steckt hinter den Markennamen

Von Apple bis Zewa: Das steckt hinter den Markennamen

Der Eigentümer, der US-Finanzinvestor Sun Capital, hielt sich zunächst ebenfalls bedeckt. “Der Investor möchte sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu den noch laufenden Gesprächen äußern“, sagte eine Sprecherin.

Die Gewerkschaft Verdi und der Betriebsrat verlangen Abfindungen für die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter. Betriebsrat Schmidt erklärte, man habe einen Kompromiss angeboten: “Aber wir können uns nicht zur Unkenntlichkeit verbiegen.“ Das Unternehmen will den Eigenhandel mit Textilien sowie das Frankfurter Zentrallager aufgeben.

dpa

Meistgelesen

Video
Radikale Wende: Diese Spar-Maßnahme könnten Lidl-Kunden bald spüren
Radikale Wende: Diese Spar-Maßnahme könnten Lidl-Kunden bald spüren
Apple mit Clou: Drei wichtige Neuerungen bei iPhone und iPads
Apple mit Clou: Drei wichtige Neuerungen bei iPhone und iPads
Ex-HRE-Chef Funke gibt vor Gericht Steinbrück die Schuld
Ex-HRE-Chef Funke gibt vor Gericht Steinbrück die Schuld
Gewerkschaft fordert Rücknahme von Sicherheitsvorschrift im Cockpit
Gewerkschaft fordert Rücknahme von Sicherheitsvorschrift im Cockpit

Kommentare