Siemens: Aufsichtsräte nicht mehr nach Firmenerfolg bezahlen

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Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Peter Löscher.

München - Siemens will seine Aufsichtsräte künftig pauschal und damit unabhängig vom Unternehmenserfolg bezahlen. Verabschieden will sich der Konzern demnach nach vom  Prämienmodell, das sich am Firmenerfolg orientiert.

Auf die bisher übliche variable Vergütung solle verzichtet werden, im Gegenzug werde das Fixgehalt der Aufseher angehoben, heißt es in der Einladung zur Hauptversammlung des Münchner Elektrokonzerns am 25. Januar, die dem Vorschlag noch zustimmen muss.

Grund sei, dass sich die Arbeitsbelastung der Mitglieder nicht parallel zum geschäftlichen Erfolg entwickle. Gerade in schwierigen Zeiten sei eine besonders intensive Arbeit erforderlich, die Bezahlung sinke im bisherigen Modell allerdings. Dem Vorschlag zufolge sollen normale Mitglieder des Aufsichtsrats jährlich 140 000 Euro bekommen, der Vorsitzende 280 000 Euro und seine Stellvertreter 220 000 Euro.

dpa

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