Starbucks schmeckt Kaffeegeschäft wieder besser

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Starbucks schmeckt Kaffeegeschäft wieder besser.

Seattle - Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks sieht sich nach harten Einschnitten wieder im Aufwind. Zurück in den schwarzen Zahlen hat der Konzern seine Gewinnprognose angehoben.

Das Geschäft bessere sich weltweit auf breiter Basis, sagte Starbucks-Chef Howard Schultz am Donnerstag nach US-Börsenschluss. Die Zahl der Filialen soll jetzt wieder langsam steigen, nachdem sie der Kaffeehaus-Riese mit Sitz in Seattle (US-Bundesstaat Washington) in der Krise zuletzt erstmals zurückgefahren hatte. Durch Stellenabbau und Filialschließungen sparte Starbucks massiv und erzielte zuletzt einen Quartalsüberschuss von 150 Millionen Dollar (102 Mio Euro).

Ein Jahr zuvor war noch ein Minus von 5,4 Millionen Dollar angefallen. Der Starbucks-Umsatz fiel allerdings im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal nochmals um knapp vier Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. “Wir sind vorsichtig optimistisch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft“, sagte Schultz. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 (30.9.) erwartet er ein Ergebnisplus von 15 bis 20 Prozent zum Vorjahr.

Die Aktie lag nachbörslich deutlich im Plus. Starbucks waren eine zu rasche Expansion und die Wirtschaftskrise zum Verhängnis geworden. Der Konzern trat massiv auf die Bremse und sparte 580 Millionen Dollar an jährlichen Kosten. Nun aber sollen in den USA im neuen Geschäftsjahr unter dem Strich wieder 100 neue Filialen hinzukommen, im Rest der Welt 200. Zuletzt hatte die Kette mehr als 11.100 US-Läden und gut 5500 Filialen in anderen Ländern.

dpa

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