Steinmeier: Alle Opel-Standorte erhalten

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SPD -Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier

Wiesbaden - SPD -Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat eine Schließung von Opel-Werken in Deutschland als inakzeptabel bezeichnet.

Die Arbeitsplätze an allen vier Standorten müssten erhalten werden, sagte er am Mittwochabend auf einer SPD -Wahlkampfkundgebung in Wiesbaden . Es werde keine staatlichen Sanierungshilfen geben, falls deutsche Betriebsstätten sterben sollten. Dies müsse den Verantwortlichen des Opel-Mutterkonzerns GM in den USA klar sein.

Union und FDP warf Steinmeier vor, ein "lausiges Theaterstück" bis zur Bundestagswahl zu planen. Beide Parteien hätten ihre "marktradikalen Gassenhauer" schon in der Schublade bereit liegen. Vor der Wahl solle darüber aber nichts bekanntwerden. Wenn Schwarz-Gelb am 27. September an die Macht komme, werde wieder die "Generation der Ellbogen und der Boni" in der Gesellschaft Oberwasser bekommen.

Steinmeier zeigte sich aber überzeugt: "Schwarz-Gelb wird in diesem Lande nicht gewollt." Dies hätten schon die Landtagswahlen in Thüringen und an der Saar gezeigt. Auch am 27. September würden Union und FDP die Quittung bekommen.

dpa

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