Mit Süßigkeiten besser durch die Krise

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Besonders gefragt seien Gummibärchen gewesen, deren Absatz um fünf Prozent zugenommen habe.

München/Berlin - In anderen Branchen geht es in der Wirtschaftskrise teilweise steil bergab. Die Süßigkeiten-Industrie jedoch kann sich in diesen Zeiten über den Appetit der Verbraucher auf Naschereien freuen.

Der Hunger der deutschen Verbraucher auf Süßigkeiten ist nach Angaben der Branche auch in der Wirtschaftskrise groß. Von Januar bis Mitte April seien die Handelsumsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro sogar leicht gestiegen, sagte der Geschäftsführer des Süßwaren-Handelsverbands Sweets Global Network (SG), Hans Strohmaier , der in Berlin erscheinenden Zeitung “Die Welt“.

“Auf etwas Süßes zwischendurch wollen die Deutschen gerade in schwierigen Zeiten nicht verzichten.“ Besonders gefragt seien Gummibärchen gewesen, deren Absatz um fünf Prozent zugenommen habe. Die Erwartungen für das Gesamtjahr wollte Strohmaier nach Angaben der Zeitung nicht beziffern.

Strohmaier zufolge macht sich die Krise trotz der Umsatzzuwächse auch in der Süßwarenbranche bemerkbar. Denn mit 2,6 Prozent hätten Billiganbieter wie Aldi und Lidl das größte Umsatzplus verbucht. Problematisch sei wegen der Währungsschwankungen der Export, der 45 Prozent des Umsatzes ausmache. Die Geschäfte in den USA , Großbritannien und in osteuropäischen Staaten liefen schlechter als hierzulande. “Die Hersteller haben in einigen Ländern zweistellige Umsatzrückgänge“, sagte Strohmaier.

dpa

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