Tarifkonflikt im Berliner Nahverkehr gelöst

Berlin - Nahverkehrskunden in Berlin können aufatmen: Im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es eine Lösung.

Das teilten die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) am Mittwoch nach langen Verhandlungen mit.

Nach Angaben von KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer bekommen die 12 600 Beschäftigten rückwirkend zum 1. Januar 2,6 Prozent mehr Geld. Die monatliche Fahrerzulage steige um 25 Euro auf 100 Euro. Der Vertrag habe eine Laufzeit von 18 Monaten.

Die landeseigene BVG und ihre Tochter Berlin Transport betreiben in der Hauptstadt Busse, Trams und U-Bahnen. BVG-Finanzvorstand Lothar Zweininger bezifferte das Volumen auf knapp 20 Millionen Euro - “eine Größenordnung, die schon richtig wehtut.“

Verdi-Verhandlungsführer Lothar Andres sagte, die Forderung der Gewerkschaft sei erfüllt. Sie wollte Einkommensverbesserungen oberhalb der Inflationsrate und eine kurze Laufzeit.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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