Tränengas gegen Demonstranten in Athen

Athen - Die Polizei in Athen hat Tränengas gegen demonstrierende Lehrer eingesetzt. Sie gehören linken Gruppen an und machen ihrem Ärger über die Sparmaßnahmen der Regierung Luft.

Die griechische Polizei hat am Donnerstagabend vorübergehend Tränengas eingesetzt, um dutzende demonstrierende Lehrer am Sturm auf das Finanzministerium im Zentrum Athens zu hindern. Die Lehrer, die linken Organisationen und Parteien angehören, protestierten gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. Diese sehen auch einen Einstellungsstopp vor, wie das Fernsehen berichtete.

Verletzt wurde niemand. Anschließend kam es erneut zu Krawallen vor dem Parlamentsgebäude. Etwa 50 Vermummte warfen Steine auf die Polizei, wie Reporter vor Ort berichteten. Die Beamten setzten Schlagstöcke ein, um die Randalierer auseinander zu treiben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Kommentare