Checkliste aus 15 Punkten

US-Regierung will Sicherheits-Liste für selbstfahrende Autos

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In Pittsburgh hat Uber begonnen, autonom fahrende Autos für den Passagiertransport auf die Straßen zu schicken. Foto: Uber / Handout

Mit einer 15-Punkte-Checkliste will die US-Regierung für die Sicherheit selbstfahrender Autos sorgen. Es soll auch eine landesweit einheitliche Regulierung für diese Fahrzeuge geben.

Washington (dpa) - Die US-Regierung will mit einer Checkliste aus 15 Punkten für die Sicherheit selbstfahrender Autos im Straßenverkehr sorgen. Dazu gehören Ersatz-Systeme für einen eventuellen Ausfall der Roboterwagen-Technik sowie die Zusage, Daten aufzunehmen und verfügbar zu machen.

"Wenn ein selbstfahrendes Auto nicht sicher ist, haben wir die Befugnis, es von der Straße zu nehmen", betonte US-Präsident Barack Obama in einem Gastbeitrag in der Zeitung "Pittsburgh Post-Gazette" am Dienstag.

In Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hatte Uber vor einigen Tagen begonnen, autonom fahrende Autos für den Passagiertransport auf die Straßen zu schicken. Zuvor hatte der Fahrdienstleister der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh, die über eine renommierte Informatik-Fakultät verfügt, rund 40 Forscher abgeworben.

Die US-Regierung strebt zugleich eine landesweit einheitliche Regulierung für selbstfahrende Fahrzeuge an. Aktuell setzen die einzelnen Bundesstaaten ihre eigenen Regeln. Während einige Staaten wie Nevada und Kalifornien bereits vor Jahren Roboterwagen-Fahrten erlaubten und damit zu einem zentralen Anlaufpunkt für Tests wurden, erwägt Chicago gerade, sie ganz zu verbieten.

Die Hersteller müssen im Rahmen der 15-Punkte-Checkliste auch darüber berichten, wie die autonomen Fahrzeuge getestet wurden, wie sie sich nach Unfällen sowie in kritischen Situation verhalten, in denen über Menschenleben entschieden werden könnte. Zu den weiteren Fragen gehören der Schutz vor Hacker-Angriffen und der Umgang mit Daten der Nutzer.

Gastbeitrag von Obama

Regulierungsplan des Verkehrsministeriums

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