Voith-Chef: Chinesische Investoren sind weitsichtig

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Roboter von Kuka: Die Diskussion über das Thema hatte sich an der Offerte des aus dem Reich der Mitte stammenden Klimaanlagen- und Hausgeräte-Hersteller Midea für Kuka entzündet. Foto: Julian Stratenschulte

Düsseldorf (dpa) - Voith-Vorstandschef Hubert Lienhard hat mit Blick auf chinesische Investoren in Deutschland zu mehr Gelassenheit aufgerufen. "Die Befürchtungen der Vergangenheit haben sich nicht bewahrheitet", sagte Lienhard dem "Handelsblatt" (Freitag).

Sie hätten sich in vielen Fällen als verantwortungsbewusst und und weitsichtig erwiesen. Zudem eröffne ihr Einstieg die Tür zum chinesischen Markt. Die Diskussion über das Thema hatte sich an der Offerte des aus dem Reich der Mitte stammenden Klimaanlagen- und Hausgeräte-Hersteller Midea für Kuka entzündet. Kuka gilt als ein Aushängeschild für Robotertechnik in Deutschland.

Der größte Kuka-Aktionär ist wiederum Voith. Der württembergische Maschinenbauer hält 25,1 Prozent und kann damit bei wichtigen Unternehmensentscheidungen nicht übergangen werden. Zu diesem Thema äußerte sich Lienhard nicht, der zugleich Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses (APA), der Deutschen Wirtschaft ist. Er fliegt am kommenden Samstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach China.

Die Befürchtungen, dass die Investoren aus dem Land es alle auf das Know-how abgesehen hätten, bewahrheiteten sich nicht. "Ich kenne jedenfalls keinen Fall, in dem das so gelaufen wäre." Außerdem dominierten in Deutschland ja mittelständische Unternehmen die sich in Familienhand befänden. "Jeder Eigentümer hat es selbst, ob er einen chinesischen Partner mit an Bord holt."

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