Autoindustrie leidet stark

Vor dem Brexit: Handel mit Großbritannien flaut weiter ab

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Produktion von Mini-Fahrzeugen im Werk Oxford: Die britische Autoindustrie muss den Brexit besonders fürchten. Foto: BMW

Wiesbaden (dpa) - Vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist der deutsche Außenhandel mit dem Königreich weiter abgeflaut.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lag der Wert der deutschen Exporte mit 47,1 Milliarden Euro 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtet. Auch die Importe gingen um 3,7 Prozent auf 21,3 Milliarden Euro zurück. Großbritannien sackte damit in der Liste der wichtigsten Handelspartner Deutschland einen weiteren Rang auf Platz 7 ab.

Die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich sinken seit 2016, während die Importe in den vergangenen beiden Jahren auf niedrigem Niveau wieder angezogen hatten.

Im besonderen Maße sei derzeit die Autoindustrie vom schwachen Außenhandel im Zeichen des Brexits getroffen, berichten die Statistiker. Noch im Jahr 2015 hatte die Sparte Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile mehr als ein Viertel (27,6 Prozent) des Außenhandels ausgemacht. Im vergangenen Jahr waren es 23,3 Prozent. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres gaben die autospezifischen Exporte noch einmal um 9,7 Prozent und die Importe um 9,1 Prozent nach.

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