Insolvenzverwalter sieht Chancen für Escada

München - Nach der Pleite des Damenmodekonzerns Escada sieht der vorläufige Insolvenzverwalter Chancen für eine Fortführung des Unternehmens.

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“Mein erster Eindruck ist, dass die Escada AG sehr gut auf das Insolvenzverfahren vorbereitet ist“, erklärte Rechtsanwalt Christian Gerloff am Freitag in München. Dies trage dazu bei, dass aus heutiger Sicht Aussichten für eine Betriebsfortführung bestünden. Zuvor hatte sich Gerloff einen ersten Eindruck über die Lage des Unternehmens verschafft und erste Gespräche mit dem Escada-Vorstand geführt. Escada mit weltweit noch rund 2300 Beschäftigten hatte am Vortag Insolvenz angemeldet, nachdem ein finanzieller Rettungsplan für das Unternehmen gescheitert war.

Escada - Ende des Laufstegs

Luxus-Label Escada: Ende des Laufstegs

Der Konzern war wegen hoher Verluste und Umsatzrückgänge sowie einer drückenden Schuldenlast in die Existenzkrise geraten. Der Notplan für den Luxusmode-Konzern scheiterte, weil nicht genügend Anleger bereit waren, auf einen Großteil einer 200 Millionen Euro schweren Anleihe zu verzichten. Nach Einschätzung von Branchenkennern hoffen sie darauf, aus der Insolvenz heraus an mehr Geld zu kommen. Noch ist aber unklar, ob es Interessenten für eine Übernahme von Escada oder den Kauf der Marke gibt. 

dpa

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