Werner Müller hört als Bahn-Chefkontrolleur auf

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Werner Müller wird seinen Vertrag als Aufsichtsratschef bei der Bahn nicht verlängern.

Berlin - Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn, Werner Müller, wird seinen Vertrag nicht verlängern. Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch nicht klar.

Die Deutsche Bahn bekommt einen neuen Aufsichtsratschef. Der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Werner Müller (63), werde seinen bis Ende März laufenden Vertrag nicht verlängern, hieß es am Donnerstag in Aufsichtsratskreisen. Wer sein Nachfolger werde, sei “noch völlig offen“.

Der parteilose frühere Bundeswirtschaftsminister im Kabinett des Kanzlers Gerhard Schröder (SPD) war 2005 zum Aufsichtsratschef des bundeseigenen Konzerns gewählt worden. Müller stützte den Kurs des damaligen Bahnchefs Hartmut Mehdorn für eine Teilprivatisierung. Der geplante Börsengang musste aber im Herbst 2008 wegen der Finanzkrise kurzfristig abgesagt werden.

In der Affäre um massenhafte Kontrollen von Mitarbeiterdaten bei der Bahn setzte Müller gemeinsam mit dem neuen Vorstandschef Rüdiger Grube personelle und organisatorische Konsequenzen durch. Kritiker warfen ihm zwischenzeitlich aber auch ein zögerliches Eingreifen vor.

dpa

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