Erwerbstätigkeit: Immer weniger Menschen arbeiten

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Anpacken in Zeiten der Krise: Sie Zahl der Erwerbstätigen ist Ende 2009 spürbar zurückgegangen.

Wiesbaden - Der Rückgang der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich zum Ende des Rezessionsjahres 2009 beschleunigt. Als Hauptgrund für die Entwicklung wird unter anderem die Kurzarbeit genannt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag hatten im vierten Quartal insgesamt 40,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland und damit 0,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im dritten Quartal war die Zahl gegenüber dem Vorjahr noch um 101.000 oder 0,2 Prozent gesunken.

Saisonbereinigt, also nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um 15.000 Personen.

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im vierten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent auf 355,0 Stunden reduziert, obwohl zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wesentlich dazu beigetragen hätten Kurzarbeit sowie der Anstieg der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang der Vollzeitbeschäftigung, erklärten die Statistiker weiter.

apn

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