Opel-Übernahme: Regierung will Magna - Rüttgers ist dagegen

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NRW -Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ( CDU ).

Berlin - Die Bundesregierung und mehrere Ministerpräsidenten befürworten die Übernahme des Autobauers Opel durch den kandisch-österreichischen Autozulieferer Magna. Nur NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist dagegen.

In der Suche nach einem Investor für den angeschlagenen Autobauer Opel sollen nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in der nächsten Woche die Grundsatzentscheidungen fallen. “Wir müssen bis nächste Woche Grundentscheidungen getroffen haben“, sagte Guttenberg am Freitag in Berlin.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) .

Er bezeichnete das Angebot des kanadisch-österreichischen Autozulieferers Magna als “interessantes Konzept“, das aber auch “Fragen aufwirft“. Es müsse vor allem bewertet werden, wie groß die Risiken für den Steuerzahler seien, wenn der Staat Bürgschaften für eventuelle Kredite zur Finanzierung der Investitionen gebe.

Das Land Nordrhein-Westfalen wird allerdings nach Aussage seines Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers ( CDU ) dem Konzept des kanadisch- österreichischen Autozulieferers Magna zur Übernahme des angeschlagenen Auto-Bauer Opel nicht zustimmen.

Dagegen sagte der hessische Ministerpräsident Roland Koch ( CDU ) am Freitag nach einem Spitzentreffen in Berlin : Das Unternehmen habe das interessanteste Übernahmeangebot für den angeschlagenen Autobauer Opel vorgelegt. In dieser Einschätzung gebe es Konsens zwischen den Regierungschefs der betroffenen Bundesländer und der Bundesregierung.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck ( SPD ) sagte, es gebe einen “gemeinsamen Willen“, die Verhandlungen mit Schwerpunkt Magna fortzuführen. Dabei sollen jedoch die anderen beiden Angebote nicht als aussichtslos eingeordnet werden, sagte Beck. Es sei heute keine Tür zugeschlagen worden. Entscheidend sei, dass die vier Opel- Standorte und eine maximale Zahl von Arbeitsplätzen erhalten blieben.

dpa

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